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Erfolge bei Blende 2011

Beim diesjährigen Fotowettbewerb "Blende 2011" der Zeitungen kann der Nürnberger Photoklub wieder viele Erfolge in der regionalen Wertung verzeichnen. Bei 1675 eingereichten Bildern schafften es 7 Mitglieder des Clubs unter die 30 Besten! 10 Sieger gab es jeweils in den drei Themen. Und hier sind unsere Ergebnisse:

Thema  "Farbenspiele":
Platz 5:   Salvatore Giurdanella
Platz 9:   Monika Rösler
Platz 10: Rudolf Bauer

Tema "Tierisch gut"
Platz 8:   Gustav Flügel
Platz 10: Klaus Dünn

Thema "Auf der Straße"
Platz 7: Peter Nörr
Platz 10: Ursula Bittner

 

Die Fotos sind noch bis 1.11. auf der Consumenta Nürnberg zu sehen.

Herzliche Gratulation an die Gewinner und viel Glück für die bundesweite Endausscheidung!!

 

Fotoausstellung von Peter Tost

Wald
 
Vom 27.03. bis zum 24.06. stellt Peter Tost seine Fotografien zum Thema "fränkische Landschaften" im Creativhotel Luise, Sophienstraße 10, in Erangen aus. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher.
 

Blende 2010: deutschlandweiter Erfolg

NÜRNBERG - Großer Erfolg für die NZ-Gewinner des Fotowettbewerbs „Blende 2010“: In der bundesweiten Endausscheidung bei der Prophoto GmbH in Frankfurt/Main belegte dieses Sieger-Foto von NZ-Leser Gerhard Meyer den 5. Platz beim Thema „LandLust – Summer in the City“.

Dagmar Bittner, die bei diesem Thema den zweiten Preis bei der NZ gewonnen hatte, schaffte es bundesweit auf Platz 20. In der Kategorie „Die Welt der kleinen Dinge“ erreichte Christine Ströhlein (erster Platz bei der NZ) bundesweit Rang 30. Und Salvatore Giurdanella landete beim Thema „Warten“ bundesweit auf Rang 90 (bei der NZ auf Platz 3). – Herzliche Gratulation von der NZ an die Preisträger!

Bei Blende 2010 sind insgesamt über 60.000 Fotografien eingereicht worden!

Quelle: NZ-Online

 

Was ist noch Fotografie?

Wo hört die Fotografie auf und wo fängt die kreative, computergestaltete Grafik an?
Um es vorweg zu sagen, es sind Könner am Werk, die Bilder gestalten, wie sie unter dem Begriff „experimentelle Fotografie“ zu finden sind. Die Frage, ob diese Art der Bildgestaltung noch der Fotografie zuzurechnen ist, bedeutet deshalb auch keine Abwertung. Es ist, so meine ich, eine andere Art künstlerischer Darstellung.
Nicht jeder Fotograf ist ein Computerfreak mit ausgefeilter Hardware und Software und so ist es vielleicht eine Frage der Fairness, hier eine separate Beurteilung zu finden, wie sie zum Beispiel beim Trierenberg Super Circuit durchgeführt wird.
Hier wird der Bereich experimentelle Fotografie separat bewertet. Somit hätten auch die Fotografen, die ihre Fotos ohne komplette computergestützte Umgestaltung präsentieren, eine Chance auf gerechtere Berurteilung ihrer Arbeiten.
Es ist mir bewusst, dass eine solche Trennung der Bewertung einiges Nachdenken erfordert. Ein Bild – ich spreche ganz bewusst jetzt nicht von einem Foto – dessen Aussage z. B. durch das Einkopieren von wesentlichen Bildteilen entsteht, ist meiner Meinung nach nicht mehr eindeutig der Fotografie zuzurechnen. Dies nur als Beispiel. Generell meine ich, wenn die wesentliche Aussage eines Bildes erst durch die Gestaltung am Computer erreicht wird, wäre dies eine Kunstform, die der separaten Beurteilung bedarf. Stellt sich die Frage, was ist dann noch ein Foto?

Greifen wir doch auf alte Tugenden zurück. Ein gutes Foto, und jetzt spreche ich bewusst von einem Foto, entsteht in erster Linie durch die Wahl des Motivs, durch eine gut gewählte Pespektive, durch die Gestaltung des Lichts bzw. Berücksichtigung der vorhandenen Lichtverhältnisse, durch Steuerung der Schärfentiefe und Bewegungsunschärfe und der Geometrie (z. B. goldener Schnitt, Diagonale, Symmetrie) des Fotos. Es bleibt jetzt noch genug Spielraum, um die Vorteile der digitalen Nachbearbeitung zu nutzen.
Die großartigen Möglichkeiten der Bildoptimierung in punkto Farbe, Kontrast, Dynamikumfang, Schärfe, Helligkeit, Fehlerbeseitigung usw. halte ich für legale Mittel, ein Foto zu optimieren, und es wäre immer noch ein ehrliches Foto, das eine faire Beurteilung verdient.

Eine Trennung der Beurteilung zwischen computergestalteten Bildern und Fotos im ursprünglichen Sinn mag zu langen Diskusionen und möglicherweise zu keinem Ergebnis führen. Aber wir, die Fotografen und die Juroren, können dieses abkürzen oder umgehen, indem wir wieder mehr zur eigentlichen Fotografie zurückfinden.

Peter Nörr

 

Casio EXILIM EX-FH100 und HI-Zoom EX-H15 im Clubtest

Der Nürnberger Photoklub e.V. konnte im April das EXILIM-Duo EX-H15 und FH100 einem Praxistest unterziehen. Hier finden Sie den von uns verfassten Artikel:

Zwei innovative Fotoprodukte sind sie, die mit umfangreicher technischer Ausstattung glänzen: Die EX-H15 mit schönen großen Bedientasten, und die EX-FH100, die in unserem Falle in schwarz etwas unscheinbarer aber trotzdem edel wirkt, und mindestens ebenso handlich ist. Schon nach dem Auspacken fällt als erstes bei beiden Kameras das angenehm große 3“ TFT-Farbdisplay auf. Bezüglich der Verarbeitung hat die FH100 allerdings die Nase leicht vorne: Sie wirkt doch ein wenig robuster und bereits bei der Tastenanordnung lässt sich erahnen, dass hier auch mehr manuelle Einstellmöglichkeiten vorliegen. Dagegen verfügt die EX-H15 mit über 460.800 Bildpunkten über das deutlich höher auflösende Display.

Dagmar Bittner und Dieter Goller, die beide ambitionierte Spiegelreflex-Fotografen sind, hatten wenig Erwartungen an die Kompaktkameras. Umso überraschter ist Dagmar Bittner daher vom Sensor der FH100: Der CMOS-Sensor mit 10,1 Megapixeln liefert tatsächlich scharfe und detailreiche Fotos, wobei die kamerainterne Nachbearbeitung teilweise aber leider etwas zu stark ausfällt und es zu leichter Artefaktbildung kommt.

Dieter Goller hebt jedoch lobend hervor, dass die EX-H15 Bilder auch im RAW-Modus aufnehmen kann. Auch die Anfangsbrennweite von 24mm Weitwinkel fällt ihm bei beiden Kameras positiv ins Auge. Beim Testen bestätigt sich jedoch der Verdacht, dass die Bildqualität bei voll ausgefahrenem optischem 10-fach-Zoom nachlässt.

Als großes Manko wird bei beiden Kameras der fehlende optische Sucher betrachtet. Dies kann auch die Displaygröße nicht ausgleichen. „Bei starker Sonneneinstrahlung ist ein Bild kaum noch zu erkennen“.

Für Hobbyfotografen mit nicht allzu hohen Ansprüchen und jeden, der gerne eine Immer-Dabei-Kamera besitzt, ist das Duo dennoch keine schlechte Wahl.

Dagmar Bittner resümiert: „Die kleinere EX-H15 ist durch ihre großen Tasten und die vielen Motivprogramme sowie eine intelligente Automatik vor allem für Personen gut geeignet, die keine eigenen Einstellungen vornehmen möchten. Der große Zoombereich bietet in Kombination mit dem eingebauten Bildstabilisator einen schönen Spielraum für viele Alltagsmotive. Wer etwas ehrgeiziger ist und auch manuelle Einstellungen vornehmen möchte, dem sei eher zur FH100 geraten.“ Auch die lange Akkulaufzeit sorgt für Pluspunkte.

In einem sind sich Goller und Bittner jedoch einig: „Für ambitionierte Clubfotografen und den semiprofessionellen Bereich sind beide Kameras weniger geeignet.“ Zudem ist die Speicherzeit in der optimierten Premium-Automatik doch etwas lang. Reizvoll ist für Dagmar Bittner allerdings die Highspeed-Serienbildfunktion der FH100, mit der bis zu 40 Bilder pro Sekunde möglich sind – in erstaunlich guter Qualität. So können schnell bewegte Motive nicht mehr entwischen!
 


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